Herstellung
Aus welchem Material besteht ein Kondom? Wie erhält es seine Form? Was macht es elastisch? Für all diejenigen unter Ihnen, die sich diese Fragen zur Herstellung von Kondomen stellen, haben wir hier einige Informationen rund um die Produktion zusammengestellt.
Naturkautschuk
Das Material, das Ihnen Schutz bietet, ist Naturkautschuklatex. Der erste Schritt zur Herstellung eines Kondoms ist daher die Gewinnung von Naturkautschuk aus Kautschukbäumen.
Formgebung
Der flüssige Kautschuk wird in ein Becken gefüllt, durch das Glaszylinder gezogen werden. Bei diesem Vorgang setzt sich ein dünner Kautschukfilm auf den Zylindern ab. Nach einer gewissen Zeit, in der die Kautschukschicht trocknen kann, wird die Prozedur erneut durchgeführt und so oft wiederholt, bis die richtige Schichtstärke erreicht ist.
Vulkanisation

Es folgt die Vulkanisierung, bei der die Zylinder in einem eigens hierfür konzipierten Ofen erhitzt werden. Erst jetzt wird erhält der bis zu diesem Zeitpunkt noch empfindliche Kautschukfilm die Elastizität, für die er so berühmt ist.
Reinigung und Qualitätsprüfung
Mit einer weichen Bürste werden die Kondome von den Glaszylindern abgelöst und müssen sich nach gründlicher Reinigung und Trocknung einer umfassenden Qualitätsprüfung unterziehen. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie übrigens auf unserer Website unter Sicherheit.
Zum Schluss werden die Kondome aufgerollt, mit Gleitmittel versehen und einzeln in Folie eingeschweißt.
Sämtliche Prozesse der Kondomherstellung unterliegen strengen Vorschriften und werden regelmäßig detaillierten Kontrollen unterzogen. Es geht schließlich um Ihre Sicherheit!
Jedes Kondom ist aus Sicherheitsgründen dreifach getestet!



